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ZYMPLE AI

Technologie

Die Technik hinter unternehmenseigener KI.

Welche Modelle lassen sich lokal betreiben? Was leistet GPU-Speicher? Und worauf kommt es beim Aufbau einer KI-Infrastruktur wirklich an?

Makroaufnahme einer professionellen Grafikkarte
Architektur auf Basis professioneller NVIDIA-GPU-Technologie.

Warum eine GPU?

Parallel statt nacheinander.

Große Sprachmodelle (LLMs) führen viele mathematische Operationen parallel aus. GPUs — Grafikprozessoren — sind dafür optimiert.

CPU

Wenige, flexible Kerne

GPU

Sehr viele parallele Recheneinheiten

Qualitative Darstellung, keine Leistungsangabe.

VRAM verstehen

Wie viel Speicher brauchen Modellgewichte?

Ein rein informativer Rechner: Gewichte ≈ Parameterzahl × Bitbreite / 8.

Modellgröße (Parameter)
Bitbreite / Quantisierung

Gewichte ≈ Parameterzahl × Bitbreite / 8 → 70 Mrd. × 4 / 8

Theoretische Mindestgröße für Modellgewichte

~35 GB

32 GB nominaler VRAMGewichtsspeicher theoretisch außerhalb der nominellen VRAM-Größe
96 GB nominaler VRAMGewichtsspeicher theoretisch innerhalb der nominellen VRAM-Größe

GPU-Typen

Drei Editionen, drei Einsatzumgebungen.

96 GB GDDR7

Workstation Edition

Aktive Flow-through-Kühlung, bis ca. 600 W. Für Tower-Workstations.

96 GB GDDR7

Max-Q Workstation Edition

Bis ca. 300 W, gerichtete Abluft. Für entsprechend validierte Mehr-GPU-Workstations.

96 GB GDDR7

Server Edition

Passiv gekühlt. Nur in validierten OEM-Servern mit passender Luftführung.

Laufzeit

Vom Modell zum Token.

Mögliche Runtime-Kandidaten sind vLLM, Ollama oder llama.cpp — Auswahl je nach Anwendungsfall, keine Markenpartnerschaft.

  1. 01Modellgewichte
  2. 02Inference-Engine
  3. 03GPU-Speicher
  4. 04Erzeugte Tokens
Inferenz-Ablauf: Modellgewichte → Inference-Engine → GPU-Speicher → Erzeugte Tokens

Kontext & Parallelität

Registrierte Nutzer ≠ gleichzeitige Anfragen.

Hundert Mitarbeitende mit Zugang bedeuten nicht hundert gleichzeitig generierende Anfragen. Für die Dimensionierung zählt, wie viele Anfragen parallel laufen und wie lang Kontext und Antworten sind.

KV-Cache: Für jede laufende Anfrage speichert das Modell Zwischenergebnisse des Kontexts im VRAM. Längerer Kontext und mehr Parallelität brauchen mehr Speicher.

TTFT & Throughput: Time to First Token misst, wie schnell die erste Ausgabe erscheint; Throughput, wie viele Tokens pro Sekunde insgesamt erzeugt werden. Beides messen wir projektbezogen — wir nennen keine pauschalen Nutzerzahlen.

Modelloffenheit

Modellfamilien mit Lizenz im Blick.

Qwen, Mistral oder Llama dienen als illustrative Beispiele. Viele Modelle sind Open-Weight — die Gewichte sind verfügbar, die Nutzung folgt aber konkreten Lizenzbedingungen. Version und Lizenz prüfen wir je Projekt.

FAQ

Häufige Fragen

Technische Anforderungen besprechen.

Modell, Kontext, Last und Standort — wir klären die Eckdaten mit Ihrer IT.